Stimmen aus der Hofburg

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Zeitweise kommt es bei alten Gemäuern wie der wohlbekannten Hofburg in Wien schon vor, dass aus ihrem Inneren geisterhafte oder auch begeisterte Stimmen dringen.

Diese wollen wir hier unseren geschätzten Lesern nicht vorenthalten.
Nein, vielmehr geben wir sie gern ganz kommentarlos weiter.
Sie sprechen ohnehin für sich.

„Am 26.9. stellte Udo Vukovics den von ihm begründeten Nagual-Schamanismus im Rahmen einer Veranstaltung des Forum für Radiästhesie & Geobiologie in der Wiener Hofburg vor. Udo konnte dabei theoretisch und praktisch eindrucksvoll zeigen, dass wahrer Schamanismus nicht nur in indigenen Kulturen existiert. Sein Schamanismus hat europäische Wurzeln und erinnert uns daran, dass das Gute nicht nur in der Ferne liegt. Seit Udo in der Wildnis der Alpen den Mythos des Nagual-Schamanismus fand, sind mittlerweile schon mehr als 25 Jahre vergangen. Seitdem hat er einige Schamanen ausgebildet und seine Richtung weiter entwickelt. Udo unterscheidet deutlich zwischen schamanisch Praktizierenden, also Personen, die ein paar schamanische Workshops besucht haben und anschließend mit Klienten arbeiten und praktizierenden Schamanen, Schamanen, die sich einer zumindest siebenjährigen Ausbildung mit intensivem Einweihungscharakter unterzogen haben. Diese Schamanen sind durch einen persönlichen Prozess von Transformation gegangen, der sie zu Mittlern zwischen geistig belebter Natur und Menschen macht . Udos Meinung ist, dass es auch hier in Europa diese lange und intensive Ausbildung braucht, um Schamanismus in der Tiefe zu verstehen und wirklich fundiert damit arbeiten zu können.“ (David)

Mein Gesamteindruck vom Vortrag war:
Sehr kompetent und erfrischend humorvoll,
Schamanismus der mit Hand, Herz und Fuss in die Tiefe geht.
Man könnte also sagen, mit Leib und Seele in die Tiefe geht.
Ohne Schnörksel oder Blabla.
Hier wurde uns etwas vorgestellt, das Hoffnung auf Tiefe und Fülle im Leben gibt.
Die Einladung aus meiner Sicht:
Mit Nagual-Schamanismus lässt sich ein Lebensweg wählen, der Hingabe und Freiheit erfordert und gleichzeitig beides anbietet.
Und, vor allem und zu guter letzt:
Es gibt offenbar tatsächlich europäischen Schamanismus jenseits kultureller Oberflächen. (Margit)

Anhand von anschaulichen Bildern gab Udo Vukovics an diesem Abend einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der von ihm begründeten schamanischen Richtung. Im Weiteren erhielt man eine Beschreibung der umfassenden Inhalte seines Ausbildungsangebotes und seiner therapeutischen Arbeit, der Essenziellen Körpertherapie.
Dass hier ein Bewusstseins-Weg – dem das Einbeziehen des Unfassbaren zugrunde liegt – beschrieben wird, konnte man dann im Laufe des Abends auch unmittelbar erfahren. In seinem Vortrag gelang es Udo, die den Inhalten eigentlich innewohnende schamanische Kraft immer wieder direkt erlebbar zu machen. Man gewann eine Idee, was es heißt in die Tiefe und Weite des Nagual-Schamanismus ein zu tauchen und damit eine erweiterte Sichtweise auf die Welt und sich selbst zu gewinnen. (Elisabeth K.)