Zur Traumdeutung aus schamanischer Sicht, 9. Teil, der jetzt schließlich…

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…fast alle noch offenen Fragen klärt.

Oder falls nicht, Sie zumindest zum Nachdenken und Nachfragen anregt.

Falls Ihnen der Traum jetzt aber keine Ruhe mehr lässt, können Sie selbstverständlich jederzeit bei uns vorbeischauen, um hier in aller Ruhe auf einer kleinen wilden Traumwolke zu surfen.

Gerade jetzt im Dezember findet sich dazu ausreichend Gelegenheit bei unserer alljährlichen Traumjurte.

Das soll jetzt keine plumpe Werbung für unsere fantastische Dezember-Veranstaltung sein.

Natürlich nicht.

Bleiben Sie ruhig zu Hause. Verzichten Sie eben dieses Jahr einfach auf die Ekstase des Träumens.

Die wäre für Sie ja ohnehin wahrscheinlich viel zu vielversprechend gewesen.

Wundern Sie sich aber bitte nicht, wenn Ihre Nachbarn Sie allmählich mehr und mehr als Traummuffel ansehen und Ihren verzweifelten, Kontakt suchenden, träumerisch-sehnsüchtigen Blicken zunehmend ausweichen.

All das kann leicht geschehen, dort, wo sich Geschehen und Geschehen lassen mühelos in Eines zu verbinden pflegen, im Traum nämlich.

Nein, es ist wirklich höchste Zeit, dass Sie sich mit dem Traumgeschehen wieder mehr vertraut machen.

Es ist wirklich an der Zeit.

Genauer gesagt: Die Traumzeit ruft.

Sie ruft Sie, genau Sie, der Sie da drüben auf dem Boden des Gewohnten stehen und gähnen.

Vergessen Sie die Langeweile.

Werfen Sie sich doch einfach kopfüber ins Abenteuer.

Das Abenteuer des Traumes ruft Sie. Folgen Sie ihm einfach in die Traumzeit.

Sie werden schon sehen.

Als kleine aber wesentliche Vorbereitung für Ihr neues Traumzeitabenteuer beginnen wir hier an dieser Stelle also ruhig schon einmal mit dem letzten Teil unseres Blogs. 

Ich hoffe, Sie können sich an den im vorigen Teil des Blogs ausführlich beschriebenen Feentraum jetzt noch erinnern.

Das ist nicht der Feentraum, sondern die Vision des Schamanen von einer Begegnung mit einem wilden Bären. Nun ja, die hat wohl tatsächlich stattgefunden, und somit also den rein visionären Bereich des Daseins verlassen. Vielleicht handelt es sich hier aber auch um die Vision eines Bären, der einen Schamanen erblickt, welcher wiederum ihn, den Bären, in Form eines hier der Einfachheit und besseren Vorstellung halber als Dia dargestellten Visionsbildes vor sich sieht. Das ist doch nahezu träumerisch traumhaft, finden Sie nicht?

Ich möchte hier nämlich nach dieser doch recht beachtlich langen träumerischen Einleitung zum eigentlichen Blog, die im Übrigen jetzt keinesfalls eine ganz direkte Werbung für unsere unglaublich faszinierende Traumjurte im Dezember darstellen sollte,  direkt zur Deutung des Traumes übergehen.

Falls Sie also eher Sieb als Amphore sein sollten was Ihr Erinnerungsvermögen an magische und schamanische Vorgänge und Erzählungen betrifft, wäre es jetzt sicher schon von Vorteil für das Verständnis des Folgenden, wenn Sie den letzten Teil des Blogs gleich noch einmal ganz sorgfältig studierten.
Ich weiß natürlich, das käme jetzt einer Art Reise in die eigene Vergangenheit gleich, und vorbei ist vorbei, aber andererseits hilft das Erinnern nun einmal ungemein beim Verständnis der nun folgenden genialen und ganz einmalig klarsichtigen

Deutung des Traumes:

Der Traum bedeutet einfach, dass wir die Tür der Welt mit Hilfe einer auf das Außergewöhnliche gerichteten Magie aus den Angeln heben können und sich dahinter gleich das Reich des Unfassbaren oder hier: die Traumbereiche der Feen erstrecken. Der Traum schafft Wirklichkeit, und die Wirklichkeit wird dabei gerade einmal zu dem Traum, der sich anschickt, sich in eben diesem Moment von uns träumen zu lassen. Irgendwo dort in der unendlichen Wirklichkeit aller Träume finden wir den verschwundenen Professor wieder, selig lächelnd ob seiner Verwandlung in ein magisches Traumwesen.
Irgendwo hier, inmitten unserer Träume, verwandeln wir uns hoffentlich Zug um Zug in unser eigentliches Wesen der Kraft.
Dazwischen liegt die Zeit der Stille, in der unser eigener Traum die Grenzen der Welt zu sprengen vermag, um sich mit der Zeit der Kraft zu verbinden, in welcher wir dann zeitweilig mit der Magie der Feen nahezu eins werden können. Verlieren Sie also nur nicht den Glauben ans Wunderbare, damit Sie es nicht gar versehentlich aus Ihrem eigenen Traum verscheuchen.

Bleiben Sie wach, aber lassen Sie das Vertrauen in den Spirit und in die Kraft des Einen Ganzen beständig über Ihre Träume wachen.
Dann kann ja wohl nichts geschehen, was nicht ganz ausgezeichnet, ja ausgesprochen vortrefflich also, den wunderbaren unermesslich vollendeten Klang des Kosmos, jene perfekte Symphonie des Daseins, wieder und wieder ins Leben singt. In Ihr Leben also. In Ihr Herz. Ins Wilde Schamanische Herz der Welt.

Auf diese Weise ist schließlich alles was Sie vernehmen immerzu nur das Lied der Schöpfung, ein Lied, das wie sanftes wildes Feuer, wie das Feuer des Jaguars, aus dem Mund des Geistes bricht. Es gibt deshalb immer wieder einfach nichts, was sich nicht mit den Worten Alles und nichts zugleich ganz umfassend ekstatisch beschreiben ließe.

Zum Schluss dieses Textes soll abschließend noch ein anderer Experte für interaktives Traumgeschehen kurz zu Wort kommen. Deshalb haben wir an dieser Stelle den bekannten finnischen Traumdeutungsforscher Utto Vukko Vitschinnen um ein schriftliches Statement zu unserem Blog gebeten.

Sein vielsagender Kommentar ist jetzt bereits hier bei uns eingelangt, und lautet kurz und bündig in freier deutscher Übersetzung:

„Wie früher schon von mir gesagt bricht auch des Traumes wildes Schwein des Öfteren ganz plötzlich aus und stürzt sich dann oft auch gar wild ins Leben des Schamanen rein.“
Und dieser klarsichtigen Erkenntnis hatten wir schließlich im träumerischen Sinne nichts mehr Wesentliches hinzuzufügen.

Mit dem schamanischen Emblem endet hier der Blog vom Traum für Sie also durchaus bequem. Nur das Emblem es bleibt geheim, ja so streng können wir hier sein. Doch lässt sich die Schönheit fast erfassen, selbst wenn Sie ob des Spiels erblassen, dass wir mit Ihnen hier jetzt spielen. Dem Einen reichts, doch nicht den Vielen, die uns normaler Weis umschwirren. Der Eine, er wird niemals irren, den Geist im Alltag nicht verwirren, das Rätsel des Verborgnen lösen. Die Vielen können schläfrig dösen und stumpf in ihren Alltag stieren. Sei es im Guten oder Bösen, sei es im Lieben oder Hassen, sei es in Menschen oder Tieren, der Geist strebt danach uns zu spüren. Wir aber sind dazu berufen, den Weg der Kraft nie zu verlassen.