Spotlight, der schamanische Scheinwerfer……diesmal wirklich leicht verhutet….

Es war einmal, irgendwann und irgendwo im Süden, da…..

Es war einmal, irgendwann und irgendwo im Süden, da beschloss der Meerschamanenhut, sich vielleicht doch endlich einmal selbstständig zu machen.

Er war es leid, immer wieder durch dichtes Dickicht kriechen zu müssen, um sich an geheimen Plätzen mit wilden Kerlen oder vielmehr auch mit wilden Kerlinnen zu treffen.

Fliegen konnte er auf alle Fälle. Das war eigentlich eine Art zauberischer Meisterleistung, die ihm sein bisheriger Herr und Meister erst einmal nachmachen musste.

Nein, in Zukunft wollte er sein eigener Herr und Meister sein. Eigenwillig genug war er doch wohl schon.

Gesagt, getan. Der Hut blickte, den Schamanen noch unter sich, zum ewig blauen Himmel des Südens empor und schwang sich dann plötzlich einfach durch die Lüfte davon.

Hier können Sie sehen, wie der Schamane ganz ohne seinen Meerschamanenhut aussah, als er von diesem verlassen am Strand zurückblieb.

Nun ja, das sehen Sie hier jetzt nicht. Dafür können Sie den spannenden Moment erblicken, in welchem der Schamane entschlossen sein Boot bestieg um seinen Hut wiederzufinden.

Kaum war der Hut weggeflogen hatte sich auch die Sonne eigentümlich verfärbt.

Inzwischen hatte sich der davongeflogene Hut doch einigermaßen gelangweilt und war zu der Ansicht gelangt, dass das Leben als trägerloser Schamanenhut schließlich auch nicht die wahre Erfüllung seines Daseins darstellen würde. Er ließ sich deshalb gnädig auf einem Baum nieder und verfing sich in dessen Ästen.

Hier könnte ihn der Schamane schließlich leicht wiederfinden. Zu alledem fing er laut zu singen an, um auf sich aufmerksam zu machen.

Wenig später saß er glücklich wieder hoch oben auf dem Kopf des Schamanen und gab somit eigentlich bei jedem Ritual den passenden Ton an.

Und auch die Sonne hatte inzwischen wieder eine leuchtend goldene Farbe angenommen.