Der schamanische Leckerbissen kehrt ins Salzamt zurück….

Für diejenigen unter Ihnen, welche nicht mit einem fotografischen Gedächtnis oder einem absolut präzisem und vollendet arbeitenden Erinnerungsvermögen gesegnet sind, wiederhole ich schnell noch einmal den letzten Abschnitt meines bisherigen Salzamtblogs:

 …..Daneben bedeutet Bravour im übertragenen Sinne eine überragende Fertigkeit in einem Fachgebiet, ferner eine vollendete Meisterschaft oder meisterhafte Technik, wie in der Redewendung: „eine schwere Aufgabe mit Bravour lösen…..(wikipedia)….

Ja, darin können wir uns jetzt wiederfinden. Eine überragende Fertigkeit in einem Fachgebiet, ferner eine vollendete Meisterschaft oder meisterhafte Technik … und noch dazu: eine schwere Aufgabe mit Bravour lösen.

Das entspricht uns doch in jeder Hinsicht einfach ganz genau….

Genau das wollte ich Ihnen mit diesem Blog, mit meinem Buch und darüber hinaus in meiner ganzen Arbeit schon einmal gerne mitteilen.

Ja, nicht nur dass wir das zu tun vermögen, nein, vielmehr, dass auch in Ihnen dieses Vermögen steckt. Mit Bravour Ihr

Leben meistern, zu meisterhaften Taten schreiten und meisterhafte Tage erleben. Diese Liste dürfen Sie jetzt gern für sich selbst bis ins fast Unendliche fortsetzen.

Das Unendliche selbst ist ja außerhalb von Geist, Nagual und Ekstase für uns Alle nicht ganz so leicht erreichbar.

Folgen wir also weiter Wikipedias – uns hier wirklich schnell erleuchtenden – Pfaden:

Bei öffentlichen Veranstaltungen wie auf der Bühne oder im Stadion spricht man nach hervorragenden Leistungen eines Darstellers oder Sportlers von einer „bravourösen Leistung“.
In der klassischen Musik ist seit dem 18. Jahrhundert bei Opern der Ausdruck Bravourarie
(italienisch: aria di bravura) geläufig, wobei es sich um eine technisch schwierige Arie handelt, die wegen ihrer Virtuosität auf äußere Wirkungen abzielt. Bei solistischen Zugaben in Konzerten wird häufig ein virtuoses „Bravourstück“ von einem Instrumentalsolisten gebracht.
In der Malerei wird mit Bravura die scheinbare Leichtigkeit und die außerordentliche Kunstfertigkeit bezeichnet, mit der ein Künstler locker und virtuos den Pinsel führt und die einzelnen Pinselstriche setzt.

Ja, genau deswegen mögen wir diese beiden Worte so sehr. Sie entsprechen ja genau dem heldenhaften schamanischen Teil unserer Seelen. Bravour und komm Hervour. Wie wunderbar das klingt. Oder auch: Komm hervour mit Bravour. In jedem Falle dient es wirklich zu unserer geistigen und seelischen Erbauung.

So, das musste jetzt stattfinden. Ich konnte einfach gar nicht anders. Wie der Skorpion in der obigen Geschichte. Falls Ihnen das nicht passt, wissen Sie ja, wo Sie sich jetzt darüber beschweren können.

Also besser gleich zurück zum Salzamt und zur zweiten, also eigentlich zur ersten, Erklärung unserer heißgeliebten Cousine Wikipedia:

Salzämter gab es auch in anderen Ländern der Monarchie, z. B. in Ungarn/Siebenbürgen (ein berühmtes Salzamt befand sich beim Salzbergwerk in Praid, im heutigen Rumänien).

In Krems an der Donau und in Weissenkirchen stehen noch die alten Salzstadl. Im Kremser Stadtteil Stein a.d. Donau findet man neben dem Salzstadl die Salzamtgasse.

In Klagenfurt befand sich das Salzamtsgebäude an der Tabakgasse, diente also offensichtlich auch der Tabakregie. Die Fassade zur Tabakgasse trägt das einzige erhaltene Renaissance-Sgraffito Klagenfurts.

Hier bitte, – aus dem schon im inhaltlich vorhergehenden Blog erwähnten Grund -, nicht auf das Wort Renaissance-Sgraffito oder auf Klagenfurt klicken.

Das würde Sie gerade jetzt ohnehin nur vom Wesentlichen ablenken.

Um Ihrer vielleicht sonst unstillbaren Neugierde gleich einmal Abhilfe zu verschaffen: Klagenfurt ist die Hauptstadt Ungarns, und damit ist schon alles Wesentliche über diesen Ort ausgesagt.

Im 19. Jahrhundert wurden die Salzämter aufgelöst, das Gmunder Oberamt von Kaiser Franz Joseph I. 1850 in die k.k. Salinen- und Forstdirektion – den Ursprung der späteren Salinen Austria wie auch der Bundesforste – umgewandelt, Amtssitz war das im Jahre 1838/39 erbaute Amtsgebäude am Klosterplatz.

Das heißt also, Sie könnten sich ganz regional bei Ihrem eigenen zuständigen Salzamt beschweren, wenn Ihnen hier bei uns etwas nicht in den Kram passen sollte. Sie müssten nicht einmal die Stadt oder das Land wechseln. Wie praktisch aber auch!

Danke, Wikipedia, Danke. Und wir kommen sogar noch weiter mit Dir:

Salzamt im heutigen Sprachgebrauch

Das Wort „Salzamt“ lebt vor allem in Österreich weiter als Ausdruck für eine nicht existierende Behörde. Wenn es gegen eine behördliche Entscheidung keinen Rechtsweg gibt, kann man sich „beim Salzamt beschweren“.

Hab ich Ihnen doch gleich gesagt. Jetzt bin ich aber schon gespannt, wie das dann weitergeht.

Ironischerweise befindet sich das Landesverwaltungsgericht (bis 2013 Unabhängiger Verwaltungssenat) für die Steiermark in der Grazer Salzamtgasse neben dem ehemaligen Salzamtgebäude. Da diese Behörde zuständig für Beschwerden gegen amtliche Entscheidungen ist, hat der Spruch in der Steiermark eine gewisse Berechtigung.

Die wortwörtliche ungarische Übersetzung „sóhivatal“ hat eine ähnliche Bedeutung (man kann sogar jemanden ins „sóhivatal“ mit unsinnigen Fragen schicken). Das Wort wurde auch für nicht funktionierende, bürokratische Ämter pejorativ verwendet.

Nein, diese Steirer! Sie haben Ihr Salzamt behalten, nur getarnt als Gericht. Wie schlau von Ihnen.

Das ist jetzt aber wirklich bewunderungswürdig, wie ich an dieser Stelle nur noch einmal bemerken möchte.

Ich hoffe also, Sie sehen jetzt endlich ein, dass Beschwerden bei oder über uns Schamanen einfach jeden Sinnes entbehren.

Lassen Sie sich doch lieber gleich von uns zum schamanischen Absingen einer gemeinsamen Bravourarie (aria di bravura) einladen.

Wenn Sie das nur eine Zeitlang gut genug mit uns einüben, können Sie vielleicht schließlich sogar Ihr ganzes Leben in genau eine solche verwandeln.

Und das wäre doch irgendwie schon fast ein gelungener Ansatz für Ihre ganz eigene schamanische Lebensvision, nicht wahr?