Der schamanische Leckerbissen, wirklich noch immer ganz traumhaft, 3. Teil. Weiteres zur Traumdeutung aus schamanischer Sicht.

Hier geht es direkt traumhaft weiter mit unserem schamanischen Leckerbissen, der Traumdeutung aus schamanischer Sicht. Natürlich reisen wir auch dazu wie immer in der Zeit etwas zurück, und die damals aktuellen Dinge sind heute oft schon ganz in Vergessenheit geraten. Doch unsere träumerische Zeitmaschine durcheilt Traum und Zeit, wie schon ihr Name besagt, und im Nu befinden Sie sich wieder dort, wo sich die Pfade von Vergangenem und Wirklichem kreuzen. Genau dorthin wollten und sollten wir reisen….

 

….Von genau diesem Teller sollten wir speisen. Von genau diesem Wissen sollten wir nur ein wenig über die Pflanzen der Ungeduld gießen, und selbst ein Stück Wegs mit dem Wasser des Wissens fließen…

 

Finden Sie hier also einfach zurück in den Traum und seine schamanische Deutung…

Zur Traumdeutung aus schamanischer Sicht, 3. Teil. Direkt nach… Bearbeiten

Direkt nach dem Verschwinden des Professors…. 

Der Professor ist verschwunden. Einfach verschluckt vom Traum. Was sollen wir jetzt ohne ihn nur anfangen? Hier unsere faszinierende Antwort auf diese spannende Frage.

Leicht erschüttert in unseren bisherigen Annahmen über die Gestalt der Welt und speziell die Rolle des Traumes in ihr standen wir eine Zeitlang noch erstarrt im Raum, heimlich auf eine plötzliche unverhoffte Rückkehr des verschwundenen Traumexperten hoffend. Einige wenige Stunden später war uns schließlich klar geworden, dass es sich hier offenbar um einen irreversiblen Vorgang spontaner Traumverschluckung handeln musste.
Wir brachen das Interview aufgrund des abhanden gekommen Seins unserer geschätzten Auskunftsperson also fast unverrichteter Dinge ab und begaben uns etwas bedrückt auf den Heimweg.
Schließlich überkam uns gerade noch rechtzeitig eine blendende Idee, die wir Ihnen hier im Folgenden auch nicht vorenthalten wollen. Wir würden, so beschlossen wir spontan aufgrund einer kurzen aber emotional sehr aufgeladenen und aufwühlenden Gruppendiskussion, uns durch das Verschwinden des verehrten Herrn Dowutse nicht beirren lassen. Wir setzten also nach Abhalten einer Gedenkminute an den Betreffenden sogleich folgende Nachricht in Umlauf, deren ausführlichen Wortlaut Sie hier nun bestaunen können:

„Wir bedauern sehr, dass uns unser Gesprächspartner so plötzlich und unerwartet mitten in seinen Ausführungen entrissen wurde.

Um Sie mit der in Ihnen nun sicherlich ausgelösten Erschütterung nicht allein im Regen der Ungewissheit oder gar unter der Traufe der Unwissenheit stehen zu lassen haben wir uns entschlossen, diesen Aufsatz über die Traumdeutung ohne Hilfe des verschwundenen Professors für Sie unbeirrt weiterzuführen.

Wir wollen dazu mehrere Ebenen der Traumdeutung herausheben und grundsätzlich unterscheiden:

  1. Psychologische, psychotherapeutische oder psychoanalytische Deutung der Träume

 

  1. Bild- und symbolhafte Deutung der Träume

 

  1. Schamanisch-spirituelle und nagualistische Deutung der Träume

 

  1. Kraftträume und ihre Deutung

 

  1. Alltägliche Deutung der Träume

 

  1. Ein Beispiel aus unserem denkwürdigen schamanischen Alltag:

Traumzeit und Traumzeitjurten

 

Achgott hier ist schon wieder ein Fehler passiert. So etwas ereignet sich in letzter Zeit aber wirklich andauernd: Die Fotos schleichen sich offenbar inzwischen selbsttätig in die Blogs ein und nützen dazu wohl unauffällig den Traum als Hintertüre. Wie infam! Diese Fotos stammen ja von unserer magischen Alm und gehören also sofort in einen anderen Blog, der jedenfalls jetzt unbedingt bald einmal geschrieben werden sollten. Von mir, natürlich. Das Ganze artet also wohl mitten im Sommer in Arbeit aus. Raten Sie einmal, warum mich das jetzt gar nicht überrascht. Wie auch immer. Alle drei Bilder, auch das oben stehende Beitragsbild, spiegeln die Stimmung auf unserer traumhaften magischen Alm wieder. Dazu mehr im späteren Blog. Sie werden es lesen. Sobald ich dazu gekommen bin, es zu schreiben. Andersrum geht es einfach nicht, das werden Sie ja wohl sicher verstehen.

Wir wollten Sie aber an dieser Stelle unseres Blogs nicht mit langwierigen wissenschaftlich untermauerten Theorien traktieren, sondern haben anstatt dessen beschlossen, Ihnen zu jeder der sechs oben angeführten Ebenen einen exemplarischen Traum zu erzählen und diesen sodann mit Hilfe professioneller Traumdeutung zu entschlüsseln.

Wir wollten Sie aber an dieser Stelle unseres Blogs nicht mit langwierigen wissenschaftlich untermauerten Theorien traktieren, sondern haben anstatt dessen beschlossen, Ihnen zu jeder der sechs oben angeführten Ebenen einen exemplarischen Traum zu erzählen und diesen sodann mit Hilfe professioneller Traumdeutung zu entschlüsseln.

Allein das Auffinden passender Träume erwies sich zunächst als schwieriger als gedacht.

Umfragen unter zufällig unser Dorf passierenden Touristen erbrachten kaum brauchbare Ergebnisse.

Schließlich wurde uns klar, dass wir diese ganze Sache wohl oder übel weit durchdachter und wissenschaftlich bedeutungsvoller angehen mussten als wir dies zunächst ursprünglich geplant gehabt hätten.

Wir brauchten unbedingt eine Untersuchung verschiedenartigster Trauminhalte unter gleichbleibenden Laborbedingungen.

Zu diesem Zweck haben wir nun auf die Ergebnisse einer erst kürzlich erstellten Studie zurückgegriffen, deren Probanden verschiedene Träume zu den hier vorliegenden Ebenen der Traumdeutung produzierten oder erinnerten.
Danach wurden jeweils profunde Deutungen zu den vorgebrachten Träumen verfasst.

Allerdings war die Anzahl der Probanden dieser Studie nicht völlig repräsentativ für den Durchschnitt der Bevölkerung.
Eigentlich, um es hier im Interesse wissenschaftlicher Wahrhaftigkeit etwas genauer für Sie auszuführen, hatten wir leider nur einen einzigen Probanden auftreiben können, der uns mit seinen allerdings sehr aussagekräftigen und exemplarischen Träumen versorgte.
Dieser entstammt dafür zum Ausgleich einer alten japanischen Samurai- oder Ninjafamilie.
Ob Samurai oder Ninja konnten wir aber leider auch nicht endgültig klären, weil der Proband zu dieser Frage jegliche genauere Auskunft verweigerte und sich dabei auf das Recht des anonymen Traumschaffenden berief.
Von diesem Recht hatten wir tatsächlich zwar noch nie gehört, mussten aber dem Wunsch des Probanden trotzdem nachgeben, weil er sich andernfalls vielleicht geweigert hätte, uns weiter mit interessantem Traummaterial für unsere Studie zu beliefern.
Zumindest seinen vollen Namen konnten wir jedoch herausfinden.
Er heißt Hutto Wu Ko Wit Tscho, was angeblich auf altjapanisch soviel wie träumender und dabei laut vor sich hin trällernder – oder schnarchender? – Affe bedeutet. Letztere Angabe zur Übersetzung des Namens unseres emsigen Probanden müssen wir hier jedoch ebenfalls ohne jegliche Gewähr wiedergeben.

Und schon wieder die magische Alm. Naja, vielleicht soll dieser Einbruch der Almfotos Sie ja nur richtig neugierig auf den alsbald folgenden Blog über die Feenalm machen. Keine Ahnung. Was weiß ich denn, was diese wild gewordenen Fotos jetzt wirklich alles von Ihnen und mir so wollen.

Lesen Sie in meinem nächsten Blog mehr über die spannende Traumdeutung und die verwegenen Träume unseres besten weil einzigen Probanden.

Für alle Krimifans unter Ihnen:

Es zahlt sich aus, dem Traum und seinem Geheimnis weiter auf der Spur zu bleiben.

Denn genau dort lauern noch allerlei träumerische Rätsel, die einer detektivischen Lösung harren.

Es kommt also ganz auf Sie an, welchen Sinn dieser Blog gegen Ende später finden wird.

Bleiben Sie dran. Sie wissen ja:

Es ist nicht immer der Gärtner.

Das neue Beitragsbild zeigt im Übrigen unsere Traumkiva. Die Schnüre, die Sie im Hintergrund erblicken, sind nicht etwa die Drähte der Gottseidank in beträchtlicher Entfernung hinter unserem Zentrum verlaufenden Hochspannungsleitung, sondern hoffentlich die ersten Anzeichen eines sich gerade bildenden gewaltigen Traumnetzes, das sich hier aufspannt. Die Damen meines geschätzten Redaktionsteams stoßen mich gerade unterm Tisch ans Schienbein, was aufgrund ihrer spitzen Schuhe relativ schmerzlich sein kann….Okay, es ist die Hochspannungsleitung, aber ihr Anblick stört eigentlich kaum, wenn man sich nur einfach vorstellt, dass es sich bei ihnen um die ersten Anzeichen eines sich gerade bildenden gewaltigen Traumnetzes handelt, das sich hier neben unserem Zentrum aufspannt.

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