Spotlight, der schamanische Scheinwerfer. Hier mit der Kraft der Wildnis.

Die Kraft der Wildnis bleibt geheimnisvoll. Sie wirkt durch ihre Geister, die Geister der Natur also, und durch das Vorhandensein des wilden Nagual, des Unfassbaren, überall in ihr, einem Nagual, das aus dem Abgrund hervorquillt, das sich in der Unendlichkeit des Himmels und im Strömen des wilden Wassers zeigt.
Unsere Seele, die Seele des jungsteinzeitlichen Sammlers und Jägers, ist im Grunde tief mit dieser Kraft der Wildnis verbunden. Wenn wir also die Wildnis zerstören, zerstören wir gleichzeitig unsere wahre seelische Grundlagen.
Das könnte ich Ihnen leicht im Hochgebirge zeigen.

Dort oben, unter anderem, wird die ursprüngliche Schönheit der Wildnis mit großartiger Leichtigkeit sichtbar, selbst für die Nicht-Schamanen, wenn sie sich kurz aber nachdrücklich einmal Ihre Augen ein wenig für die Magie der Wildnis öffnen lassen.

Der Rest dieses Textes stammt mitsamt der Fotos aus unserem schamanischen Glossar auf der Website. Aber es zahlt sich durchaus aus, ihn von dort einmal hervorzuholen.
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Die Kraft der Wildnis

SONY DSCim Herzen der Wildnis

Nur im Herzen der Wildnis findet der Mensch zu sich selbst zurück. Die ungezähmten Teile der Seele verlangen nach ungezähmter wilder Natur.

Es geht uns dabei nicht um das Weglose, nicht um Trekking durch unerschlossene Gebiete der Erde. Es geht auch nicht um Gefahr und Abenteuer. Vielmehr geht es uns um Natur, die sich selbst überlassen ist.

Deren Spirit tief ins Nagual taucht, auf eine Art, die sich nur in vom Menschen nicht beeinflusster Umgebung findet.

Dort liegt die Wurzel des Schamanismus. Die Geborgenheit inmitten wilder Natur ist seine Quelle. Die ursprüngliche Verbindung zu den Naturgeistern schenkt ihm seine Kraft.

Dort können wir das Wilde Schamanische Herz der Natur schlagen hören, ein Klang aus Magie wie der Ton einer alles durchdringenden Trommel. In seinem Rhythmus bewegt sich der Schamane durch das Universum.

 

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Das Beitragsbild ganz oben zeigt den berühmten schamanischen Riesenkaktus der Alpen. Oder so etwas Ähnliches. Jedenfalls war es Teil der Wildnis, zumindest das ist soweit gewiss.

Lassen Sie uns also Folgendes festhalten:

Die Kraft der Wildnis bleibt geheimnisvoll, weil in ihr wilde Kräfte walten.

Doch wir warfen hier einen kurzen schamanischen Scheinwerfer-Blick auf sie, auf dass Sie, unser geschätzter Leser dort draußen, nicht in der Wildnis der Natur aber doch häufig in der steinernen Wildnis der Städte zuhause, den Unterschied zwischen menschengemachter und naturbelassener Wildnis noch einmal erkennen mögen.

Denn ohne dieses Unterscheidungsvermögen sieht leider wirklich Alles völlig gleich aus, weil die Welt dann für Sie trauriger Weise schon jegliche Kraft verloren hat.

Besser also, Sie vertrauen, dass das, was Sie hier schauen, ein Tor zu wahrem Dasein sei,
ein Ausbruch aus dem Einerlei, den Sie normalerweise spüren.

Die Seele wird sich freudig rühren, wenn Sie der Wildnis Schönheit merken.

Wir Menschen sind zwar stets am Werken, die Wildnis aus der Welt zu schaffen.
Doch mit dem Schwinden dieser Wildnis wird in uns jene Wunde klaffen, die uns selbst zum Schwinden bringt.

Worauf die Wildnis wieder singt, nur diesmal leider ohne uns.
Das ist des ganzen Liedes Kunst.

Deshalb ist´s Zeit zum Innehalten, sonst wird sich schließlich, Zug um Zug, ein Untergang sich nur entfalten, der alsbald uns ereilen muss.

 

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