Udos Weg zum Schamanischen Lehrer Teil 2

Mein Weg vom schamanischen Schüler zum Verwalter eines alten Mythos- oder: Was haben hochentwickelte Aliens und tiefes schamanisches Wissen gemeinsam?

 

Und so verhielt es sich auch:

Ein Jahr nach dem ersten Einstieg in meinen eigenen schamanischen Ansatz im Traum hatte ich eine Art Naturerleuchtungserfahrung, in der sich die Energie eines mir bis dahin unbekannten Energiezentrums, das ca. 15 cm unterhalb des Beckenbodens in der Aura liegt, auf einmal explosionsartig öffnete und sich in einer ekstatischen Flamme bis über meinen Scheitel und hinauf zum Himmel erstreckte.

Ein trunkener spiritueller Zustand, der von einem Gefühl unglaublicher Reinigung und Stimmigkeit begleitet war. Seine Hauptqualitäten waren Andacht und Ekstase.

Nach einem weiteren Sommer, in denen ich unter anderem meinem Lehrer bei den schamanischen Gruppen auf der Alm assistierte und nach einer gemeinsamen Gruppe mit meinem Lehrer, die uns beiden leider auch bestimmte Grenzen einer Zusammenarbeit deutlich machte, blieb ich bald darauf mit meinen Visionen und dem Keim meines schamanischen Mythos zunächst allein zurück.

Ich wollte oder konnte meinem Lehrer nicht bei seinem nächsten spirituellen Trip, wie ich es damals wahrnahm, folgen, der ihn nach Indien führte. Mir kam dies alles viel zu sehr wie eine fast gewaltsame Suche nach spiritueller Erleuchtung vor. Dies empfand ich für mich selbst nicht mehr als stimmig.

Ich wusste, dass mein Zugang zum Schamanismus stark und auch irgendwie einzigartig war.

Ich praktizierte zu dieser Zeit bereits als Körperpsychotherapeut und war Assistent und später Mitarbeiter im Team der Nachfolgeausbildung in Körperpsychotherapie.

Ich hielt gemeinsam mit einer Linzer Kollegin Selbsterfahrungsseminare ab, die sich dem Thema Dasein als Mann und Frau und den fehlenden Übergangsritualen in unserer Kultur widmeten. Dabei setzte ich meinen schamanischen Zugang auf vielfältige Weise in der Arbeit ein, ohne ihn jedoch damals schon zu unterrichten.

Im Rückblick glaube ich dass sehr viel von meiner Entscheidung abhing, auch tatsächlich als schamanischer Lehrer tätig zu werden und meinen Schamanismus an Andere weiterzugeben.

Erst dadurch öffnete sich die Tiefe des Wissens für mich.

Die Spirits sahen mich nunmehr zunehmend als Verwalter des alten Mythos an, der sich unter meiner Obhut in der Jetztzeit wieder zu manifestieren begann.

Jaguar, Kraftblume und Adler treten in ihm als Hüter eines kosmischen Weltenbaums hervor, der die spirituellen und magischen Gegebenheiten der Schöpfung spiegelt.

Beim Erreichen eines meisterlichen schamanischen Levels verhält es sich ungefähr so wie in den Science Fiction – Geschichten von Iain Banks über die Alien-Kulturen welche die sehr hohe achte Stufe der Technologie erreichen.

Es gibt verschiedene Wege dorthin, aber das letzte Stück lässt sich nicht wirklich linear gehen oder nachvollziehen, man stürzt eher eine Art Steilwand hinauf und ist dann mehr oder weniger vollständig dort.

Wenn man diese Stufe erreicht hat, funktioniert der eigene Schamanismus anders, weil das eigene Verständnis über die schamanischen Zusammenhänge zumeist doch auf einer relativ hohen Schwingungsebene abläuft und zu einer durchaus subtilen Ebene von Interaktionen führt.

Bis dahin galt es zunächst noch ein Stückchen Weges zu gehen…

Lesen Sie weiter in Teil 3.