Back to the roots: Schamanismus pur. Die Begrifflichkeit des Außergewöhnlichen. Zwischenspiel zum europäischen Schamanismus.   Später sprechen wir weiter über Magie….   Aber hier geht es zunächst um etwas ganz Anderes.   Denn:   Im ersten Moment…..dann sprach ich: Alles Firlefanz……..im letzten Moment aber…..   Teil 1

Im ersten Moment blieb mir die Spucke weg. Mein Mund fühlte sich tatsächlich mit einem Mal völlig trocken an.
Was war gerade geschehen?

Ich hatte versehentlich einen Leserbrief also ein Feedback auf meine wunderbaren Blogs und schamanischen Weisheiten gelesen.
Ich meine, ich lese des Öfteren Kommentare oder Meinungen anderer Menschen über das, was ich eben so meine.
Dieser Leserbrief aber hatte sich wohl versehentlich bei mir eingeschlichen.
Denn er war nun einmal nicht wirklich freundlich gemeint.
Normalerweise löscht meine Organisatorin solche Statements, knapp bevor sie mich erreichen. Das ist zwar undemokratisch oder zumindest nicht wirklich der Auseinandersetzung mit etwaiger Kritik förderlich, es schont aber meine Nerven. Zumindest sagt das meine Organisatorin immer wieder mal zu mir.

Sie glaubt ja offenbar, dass ich viel zu schwache Nerven hätte, um mir so allerlei Unsinn anzuschauen.
Das finde ich zwar nicht, aber irgendwie hat sie wahrscheinlich ja doch auch Recht.

Oder, wenn etwas meiner Organisatorin entgeht, löschen es die zuvorkommenden Damen meiner Redaktion mit Sicherheit gleich ganz und gar, damit, so sagen sie zumindest, meine Nerven besser doch etwas geschont würden. Schon wieder das mit den Nerven. Das geht mir zwar zuweilen auf dieselben, aber wahrscheinlich hat die Redaktion ja auch irgendwie Recht.
Deshalb geschieht es eben nur sehr sehr selten, dass mich unqualifizierte Kritik erreicht. Gute, kluge, schlaue und konstruktive Kritik erreicht mich natürlich jederzeit.
Die wird ja auch nicht von meiner Organisatorin oder den Redakteurinnen zensuriert.

Sie sehen also, normaler Weise läuft bei uns hier Alles bestens.
Nur diesmal war es ganz anders gekommen.

Ich las also diesen Leserbrief und in diesem stand sinngemäß in etwa Folgendes:

Beleidigen Sie die wahren Schamanen in anderen Erdteilen nicht! Sie können hier doch gar kein echter Schamane sein.

Nun ja, da blieb mir dann eben die Spucke weg.

Meine Frau meinte nur lapidar, ich sei eben eine Mimose.

Das konnte natürlich nicht stimmen. Wir Schamanen sind eher heroisch und bisweilen ziemlich stoisch. Stoisch im Sinne von unerschütterlich. Da passt ein Dasein als Mimose ja gar nicht ins Bild, nicht wahr? Ich finde also nicht, dass meine Frau das klar sieht. Aber irgendwie hat sie wahrscheinlich ja doch auch Recht. Ich kann nämlich bisweilen schon recht empfindlich sein. Das kommt vor.

Aber überlegen Sie doch einmal:

Die wahren Schamanen lebten nach Meinung des Lesebriefschreibers gar nicht hier.

Aber woher wollte denn der Schreiber solcher Zeilen so etwas wissen?

War er etwa selbst Schamane?

Nein, das nicht.
Er war vielmehr ein Fan außereuropäischen Schamanismus.

Ein Fan der Schamanen aus anderen Kulturen und anderen Kontinenten.

Nun, das bin ich durchaus auch.
Aber was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun?

Warum sollte hier in Europa nicht genauso mit Hilfe des Spirits und der Naturgeister ein kraftvoller eigenständiger Schamanismus aufblühen dürfen?

Kraftplätze des Nagual-Schamanismus

Es passte dem Schreiber aber offensichtlich gar nicht in den Kram.

Schamanen müssen eben von außerhalb kommen, sonst sind sie nicht echt.
Hierzulande ist der Schamanismus doch schon vor langer Zeit ausgestorben.

Ja, das stimmt schon.
Der letzte Schamane, auf den Zeitzeugnisse hindeuten, lebte angeblich etwa im siebzehnten Jahrhundert.

Das Wissen über Schamanismus ist in Europa sicher kaum mehr in ungebrochener Überlieferung weitergegeben worden.

Höchstens in Randgebieten des Kontinents gibt es noch vereinzelte Reste schamanischer Traditionen, die überlebt haben.
Doch die Spirits, die Geister der magisch belebten Natur, sind lebendig wie eh und je.

Und wenn Jemand wie ich dann mehr oder weniger zufällig auf einen alten mittelamerikanischen Mythos gestoßen wird, der ihn mit einem Mal zum Hüter des Heiligen Feuers des Jaguars macht, ist das „Malheur“auch schon geschehen.
Malheur, also Missgeschick, ist hier natürlich nur unter Anführungszeichen also ironisch gemeint. Es ist vielmehr ein Bonheur, ein Glücksfall, wenn der Spirit beschließt, dass hier bei uns die Zeit reif ist für die Wiederauferstehung eines kraftvollen europäischen Schamanismus.
Sie sehen also, es geht nun einmal wirklich nicht an, dass uns Europäern die spirituelle und magische Tiefe abgesprochen wird, nur weil wir zufällig oder absichtlich unsere schamanischen Traditionen wirklich sehr stiefmütterlich behandelt haben.
Genau das soll sich doch jetzt ändern, nicht wahr?

Die rituell genützte Blüte aus Steinen auf der Alm wird jetzt langsam wieder von der Natur aufgelöst.

Lesen Sie weiter über Malheur und Bonheur des schamanischen Wissens im nächsten Teil dieses Blogs…..

 

Um Schamanismus vom Feinsten selbst hautnah zu spüren

empfehle ich Ihnen hier immer das Eine – sich zu rühren.  

Rufen Sie Wilma an!

Am Nagual-Telefon unter 0043 (0)699  1 922 36 34.

Um nicht länger nach der Kraft zu suchen

können Sie bei uns ein Workshop buchen

das Ihnen lustvoll aufzeigen kann

was ich mit lebendigem Schamanismus meine.